Studierende präsentieren neue mediale Vermittlungsideen für das zukünftige Museum für Franken


Wie kann man ein merowingerzeitliches Pferdegrab, Balthasar Neumanns Thesenblatt mit der barocken Stadtansicht, die Würzburger Lügensteine, die Gartenfiguren aus Veitshöchheim von Ferdinand Tietz oder das Stadtmodell des zerstörten Würzburg für ein breites Zielpublikum zeitgemäß ausstellen und mittels digitalen Medien besser begreifbar machen? Dieser Frage widmeten sich im Sommersemester 2017 31 Studierende der Fächer Museumswissenschaft, Mensch-Computer-Systeme und Human-Computer Interaction in einem praxisorientierten Projektseminar, das in Kooperation mit dem Museum für Franken durchgeführt wurde.

Bevor sich die Studierenden ans Werk machten, befragten sie unterschiedliche Besucher und Nicht-Besucher, um deren Interessen zu berücksichtigen. Dann wurden die Geschichten und Hintergründe der einzelnen Museumsobjekte recherchiert, um daraus neue Gestaltungs- und Vermittlungskonzepte zu entwickeln. Diese wurden am 20. Juli 2015 im Museum für Franken öffentlich vorgestellt: Computeranimationen und eigens angefertigte Modelle verdeutlichen die unterschiedlichen Ideen.

Mit dieser Präsentation wird die langjährige Kooperation mit dem Museum fortgesetzt. Den äußeren Rahmen bildet die interdisziplinär-anwendungsorientierte Lehrveranstaltung „Objekte erleben. Neue mediale Vermittlungskonzepte für Exponate“, die gemeinsam von der Professur für Museologie (Prof. Guido Fackler, Petra Maidt M.A.) und dem Institut für Mensch-Computer-Medien (Dr. Diana Löffler) abgehalten wird. Über das rege Publikumsinteresse freuten sich alle Beteiligten. Beim anschließenden Umtrunk bot sich die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Beteiligten.

Presseberichte:

BR

Mainpost

 

 

21.07.2017, 13:16 Uhr