Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (100% TV-L)

Am Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist im Rahmen des DFG geförderte Projekt Beyond safety and efficiency in acute care: The experience of an embodied staff-environment interaction im Frühjahr 2020 eine Stelle für drei Jahre zu besetzen:


Eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
(100% der regelmäßigen Arbeitszeit, die Vergütung nach TV-L)


Die Stelle ist über das DFG geförderte Projekt Beyond safety and efficiency in acute care: The experience of an embodied staff-environment interaction finanziert. Das Projekt ist Teil des DFG Priority Programme Scalable Interaction Paradigms for Pervasive Computing Environments (SPP 2199) und wird in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Mensch-Computer-Interaktion durchgeführt und beinhaltet insgesamt eine Stelle pro Lehrstuhl. Die Aufgaben der hier ausgeschriebenen Stelle beinhalten qualitative Studien im Kontext der Akutmedizin, Prototyping neuer Mensch-Technologie Interaktionsmöglichkeiten und Evaluationsstudien in medizinischen Simulationsräumen. Die Zusammenfassung des Projektantrags befindet sich auf der folgenden Seite.

Einstellungsvoraussetzung
Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes, einschlägiges Hochschulstudium sowie die Bereitschaft zur Promotion. Wir suchen eine neue Mitarbeiter*in, die Grundlagen im Bereich HCI/Mensch-Computer-Interaktion oder Human Factors, sowie sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse mitbringt. Wünschenswert sind außerdem gute Kenntnisse über qualitative und quantitative Forschung.

Um den Frauenanteil zu erhöhen, sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden schwerbehinderte Personen bevorzugt eingestellt.

Ihre Bewerbung (inkl. Lebenslauf und Zeugnissen, ggf. mit Publikations- und Lehrverzeichnis, Forschungsinteressen/Motivationsschreiben, und einem Link zu Abschlussarbeiten) richten Sie bitte bis zum 16.02.2020 vorzugsweise per E-Mail (eine PDF-Datei) an tobias.grundgeiger@uni-wuerzburg.de oder per Post an den Lehrstuhl Psychologische Ergonomie, Universität Würzburg, Oswald-Külpe-Weg 82, 97074 Würzburg. Fragen können ebenfalls gerne and Dr. Tobias Grundgeiger gerichtet werden.
 

Beyond safety and efficiency in acute care:
The experience of an embodied staff-environment interaction

 Safety and efficiency are important in complex, socio-technical domains containing distributed devices such as power plants or healthcare. Therefore, technical developments, evaluations, and research focused on a safe and efficient interaction with technology. Researchers implicitly or explicitly considered only classic concepts of interaction such as, for example, interaction-as-transmission (maximum throughput of information). However, our preliminary work indicated that interaction concepts, which are based on modern theories of HCI such as embodied cognition, are more suitable to explain human-technology interaction in acute care. Furthermore, classic theories neglect the experience of the user in human-technology interaction. Finally, despite constituting a ubiquitous environment (in a sense that computing is involved in many medical artifacts), the devices are not interconnected; or only for documentation purposes but not for a human-centered pervasive interaction between staff and technology.
   First, we aim to understand theoretically how staff considers the human-technology interaction in acute care by collecting qualitative data in the field. The data will be coded based on inductive coding categories (developed from the field data) and deductive coding categories (developed from different theoretical views on interaction). In addition, we will investigate specifically (using the qualitative data and additional survey data) the fruitfulness of three user experience concepts (instrumental, eudaimonia, and hedonic experience) and start to develop a user experience questionnaire for safety-critical domains.
   Second, we aim at designing and evaluating pervasive staff-environment interactions following an embodied cognition view on interaction. We will conceptualize prototypes with users, using recently suggested embodied cognition design principals, the insights from our fieldwork, and the technological possibilities. The prototypes will be realized in a physical medical simulation environment to enable the user(s) to experience the interaction with the environment for specific activities. We will iteratively develop and evaluate the pervasive interactions in relation to the technical interaction, user experience using our questionnaire, and safety. The most promising pervasive interactions will be used for a full-scale medical simulation in which we will provide a representative simulation of acute care work. In addition to the above measures, the simulation enables to measure variables that only emerge during dynamic, representative settings such as non-technical team performance, situation awareness, and clinical performance.
   The proposal will provide insights about the explanatory power and design power of modern theoretical concepts about interaction in safety-critical domains. The results will contribute to understanding and balancing efficiency and meaningfulness in a pervasive staff-environment interaction while maintaining safety.


Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) (50% TV-L)

An der Julius-Maximilians-Universität ist im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Qualitätsoffensive Lehrerbildung mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ am Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie vorbehaltlich der Mittelzusage zum 01.03.2020 für die Dauer von voraussichtlich 3 Jahren und 10 Monaten folgende Stelle zu besetzen:

Eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
(50% der regelmäßigen Arbeitszeit, die Vergütung richtet sich nach dem TV-L)

 

Die JMU gehört zu den traditionsreichen und international renommierten Universitäten im deutschsprachigen Raum. Sie steht für global relevante Forschung in allen großen Wissenschaftsfeldern und bietet als Volluniversität ein breites und innovatives Fächerspektrum.
Das Projekt CoTeach wird durch die Professional School of Education (PSE) der JMU geleitet. In interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Bildungswissenschaften, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften werden mit dem Ziel der Förderung von digitalisierungsbezogenen Kompetenzen von Studierenden und Dozierenden innovative Lernkontexte entwickelt, gestaltet und evaluiert.
Die Stelle ist dem Teilprojekt „VR/AR-Anwendungen für personalisierte Lehr-Lernszenarien in interreligiösen Segensräumen“ (Prof. Dr. Ilona Nord, Prof. Dr. Jörn Hurtienne) zugeordnet.

Aufgaben

  • Literaturrecherche und Best-Practice Erhebung zum Thema
  • Konzeption und Durchführung von Nutzungskontext- und Anforderungsanalysen zur Erhebung von Anforderungen bei Lehrenden und Lernenden
  • Entwurf und Test von Interaktionskonzepten aus den Anforderungen
  • Prototypische Umsetzung der Interaktionskonzepte
  • Mitarbeit bei der Evaluation im Feld
  • enge Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Evangelische Theologie und Religionspädagogik
  • Dokumentation und Publikation der Ergebnisse


Voraussetzungen

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit einem Schwerpunkt in Human-Computer Interaction, Human Factors, Ingenieurpsychologie, Interaction Design o.ä.
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Interesse an der Technikgestaltung zur Vermittlung religiöser Erfahrungen


Die Möglichkeit zur Promotion besteht.

Bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden schwerbehinderte Personen bevorzugt eingestellt.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 15.01.2020, die Sie bitte vorzugsweise per E-Mail (als eine PDF-Datei) an Prof. Dr. Jörn Hurtienne (joern.hurtienne@uni-wuerzburg.de) senden. Adresse: Lehrstuhl für psychologische Ergonomie, Oswald-Külpe-Weg 82, 97074 Würzburg. Rückfragen sind zu richten an: Prof. Dr. Jörn Hurtienne. joern.hurtienne@uni-wuerzburg.de, 0931 31 86676.


Studentische/r Mitarbeiter/in (HiWi) für Forschungsprojekt „For Democracy“ gesucht!

Der Lehrstuhl für Psychologische Ergonomie sucht nach einem Studenten/einer Studentin, die am Forschungsprojekt "For Democracy" mitarbeiten möchte.

Beschreibung

Im Forschungsprojekt, das in einem bayerischen Forschungsverbund angesiedelt ist, geht es um die Frage der Zukunft der Demokratie; genauer "[...] wie Partizipations- und Entscheidungsverfahren so modifiziert werden können, dass sie auf mehr Akzeptanz stoßen und die Gesellschaft in die Lage versetzt wird, angemessen auf die Probleme des 21. Jahrhunderts zu reagieren", so die entsprechende Pressemitteilung des Ministeriums. Das Teilprojekt des Lehrstuhls für Psychologische Ergonomie wird sich innerhalb dieses Rahmens mit der digitalen Partizipation in der Kommunalpolitik beschäftigen. Der Fokus wird auf der bürgerzentrierten Entwicklung von technologiebasierten Lösungsansätzen für Partizipation liegen.

Aufgaben

  • Mitarbeit an Meilensteilen des Projekts (erster Step: Demokratietechnologien, Bürgerbedürfnisse,..)
  • Technologierecherchen
  • Mithilfe bei der Vorbereitung von Workshops
  • Datenerhebung, -auswertung
  • ...


Voraussetzungen

  • Abschluss des Kurses Methoden benutzerzentrierter Gestaltung
  • Interesse am Thema Demokratie
  • Interesse an wissenschaftlicher Arbeit


Wir bieten

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Flexible Stundenanzahl (15-25 Stunden/Monat ab Oktober)
  • Ein motiviertes Team
  • Spannende Forschungsthemen


Interesse? Fragen?
sara.klueber@uni-wuerzburg.de